Für Betroffene -> Buchtipp


Buchtipp

 

Ulrich Förstner, Ulrich Voderholzer, Anne-Katrin Külz

Störungsspezifische Behandlung der Zwangsstörungen
Ein Therapiemanual

Kohlhammer-Verlag Stuttgart 2011, ISBN 978-3170194663, 288 Seiten, Preis: 42,90 EUR

Kurzbeschreibung:
Zwangsstörungen zählen zu den häufigen und eindrucksvollsten psychischen Erkrankungen. Dieses Handbuch basiert auf der jahrelangen Zusammenarbeit der Autoren an der Universitätsklinik Freiburg. Es stellt die Störungsspezifische Therapie von Zwangserkrankungen umfassend und praxisnah dar und integriert auch innovative und ergänzende Therapieansätze sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Zahlreiche Fallbeispiele illustrieren das therapeutische Vorgehen und geben wertvolle Anregungen für den klinischen Alltag. Spezielle Probleme, z. B. verschiedene Strategien bei Wasch- und Kontrollzwängen sowie Zwangsgedanken, schwierige Therapiesituationen, Komorbidität und Therapieresistenz werden ebenso wie die Pharmakotherapie erläutert. Online-Materialien zur Einzel- und Gruppentherapie sowie ergänzende Fallbeispiele in ContentPLUS runden das Werk ab.


 

Nicolas Hoffmann, Birgit Hofmann

Wenn Zwänge das Leben einengen

Springer-Verlag Berlin Heidelberg 13. Auflage 2011, ISBN: 978-3-642-14665-7, 152 Seiten, Preis: 19,95 EUR

Kurzbeschreibung:
Der Klassiker für Betroffene: Erweitert und mit neuen Übungen.
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen können das Leben völlig lähmen oder ersticken. Von Angst- oder Ekelgefühlen getrieben, sieht sich der Betroffene gezwungen, die schrecklichsten Gedanken zu denken oder die unsinnigsten Handlungen auszuführen. So kommt es zu endlosen oder zeitraubenden Kontrollen, etwa ob die elektrischen Geräte ausgeschaltet sind. Oder der Betroffene verbringt sehr viel Zeit damit, seine Hände von vermeintlich gefährlichen Bakterien zu befreien.
Ursachen, Behandlungsmethoden und Möglichkeiten der Selbsthilfe.
Die Autoren zeigen in ihrem Buch, wie Zwangserkrankungen entstehen, welche Formen von Zwangserkrankungen es gibt, welche Möglichkeiten die moderne Psychotherapie bietet, sich allein oder mit Unterstützung eines Therapeuten von diesen lästigen Ritualen zu befreien, wie man als Angehöriger seinem Partner helfen kann. Geschrieben für Zwangskranke und ihre Angehörigen, für Therapeuten und Berater, die dieses Buch ihren Klienten empfehlen können, sowie für alle Interessierte.


 

Aribert E.

Im Zwang
Der etwas andere Science-Fiction-Roman

Athene Media Verlag, Dinslaken 2010 / ISBN: 978-3869920627 / 283 Seiten / Preis: 16,95 EUR

Kurzbeschreibung:
Die Erde 2010 bis 2025 – Terrorismus – Weltraumforschung – entfernte Planeten und Figuren – Begierden und Abgründe, religiöse Außenseitervorstellungen und zwischendrin eine Liebesgeschichte mit unklarem Ausgang.
Die Hauptperson des Romans "Erik" leidet unter Zwängen. Dennoch hat er es geschafft, in die Crew eines Raumschiffs als Chef der Terrorismusabwehr aufgenommen zu werden. Der Roman gibt tiefe Einblicke in das Gefühlsleben eines Gedankenzwänglers und seiner Sicht auf die Außenwelt. Die Schilderung der zwangsbedingten Angstzustände und die Ansichten des Autors über therapeutische Möglichkeiten füllen viele Seiten. Die Schilderung der Zwänge fügt sich in die intergalaktische Handlung ein. Und wenn Erik wirklich gefordert wird, macht er seinen Job im Raumschiff richtig gut. Das Buch ist sicher für alle Leser interessant, die Erfahren möchten, was in einem von Gedankenzwängen geplagten Menschen wirklich vor sich geht.


 

Oelkers - Schink

Ganz zwanglos ?
Wie sich Betroffene und Angehörige aus dem Zwang befreien können

Beltz Verlag, Weinheim, Basel 2010 / ISBN: 978-3621277648 / 196 Seiten / Preis: 22,95 EUR

Kurzbeschreibung:
Jeder prüft einmal nach, ob er die Tür abgeschlossen oder das Bügeleisen abgeschaltet hat. Das ist aber nicht zu vergleichen mit den Einschränkungen, die eine Zwangserkrankung mit sich bringt: Bis zu hundert Mal waschen sich die Betroffenen die Hände, kontrollieren so häufig Türen und Fenster, dass Arbeitsalltag und soziale Beziehungen kaum noch aufrechterhalten werden können.
Der Ratgeber informiert über die Störung, ihre Entstehung und Behandlungsmöglichkeiten. Es kann auch therapiebegleitend eingesetzt werden: mit Tipps, Checklisten, Dialogbeispiele für die Phasen vor, während und nach der Therapie für die Betroffenen selbst, aber auch die Angehörigen, sowie in der Selbsthilfegruppe.


 

Steffen Moritz

Erfolgreich gegen Zwangsstörungen
Metakognitives Training - Denkfallen erkennen und entschärfen

Springer, Berlin 2010 / ISBN: 978-3642113079 / 162 Seiten / Preis: 34,95 €

Kurzbeschreibung:
Wie denken wir? Wie gehen wir mit Emotionen und ungewollten Gedanken um? Und was, wenn ungewollte Gedanken sich nicht mehr regulieren lassen und wir in eine "Denkfalle" tappen, aus der wir nicht mehr herausfinden? Es gibt charakteristische Denkverzerrungen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Zwangsstörungen beitragen können. Die Kunst ist es, diese wiederkehrenden Denkfallen zu erkennen und zu "entschärfen". Das Selbsthilfemanual "Erfolgreich gegen Zwangsstörungen" vermittelt anschaulich die aktuellen psychologischen Theorien zu Zwangsstörungen und zeigt den Betroffenen anhand zahlreicher unterhaltsamer Beispiele und Übungen, wie sie mit diesen Denkfallen umgehen können. 14 häufige Denkverzerrungen bei Zwang werden mit bewährten Behandlungsstrategien (z.B. der Konfrontationsübung) und neuen Techniken (z.B. der Aufmerksamkeitsspaltung) beschrieben. Die umfangreiche Materialsammlung richtet sich vor allem an Betroffene, stellt aber auch eine wertvolle Ergänzung für Therapeuten dar. Zahlreiche Bilder veranschaulichen den Text und regen die Auseinandersetzung mit dem Denken an. Eine Begleit-CD enthält zahlreiche im Buch beschriebene Übungen zum praktischen Gebrauch.


 

Iver Hand

Strategisch-systemische Aspekte der Verhaltenstherapie: Eine praxisbezogene Systematik in ihren historisch-autobiografischen Bezügen

Springer, Wien 2007 / ISBN: 978-3211252192 / 276 Seiten / Preis: 56,95 €

Kurzbeschreibung:
Aktuelle Lehrbücher der Verhaltenstherapie sind umfangreich und gehen detailliert auf die Behandlungstechniken, einzelne Störungsbilder und die Anwendung bei den jeweiligen Störungsbildern ein. Dieses Buch ist als ergänzende Literatur gedacht. Vorgestellt wird eine (Be-)Handlungsstrategie, welche die intrapsychische und interaktionelle Funktionsdiagnostik des Krankheitsverhaltens bei Patient und sozialem Umfeld betont. Damit erfolgt zugleich eine Klärung der Motivation zur Veränderung, sowohl des Krankheitsverhaltens wie auch problematischer Verhaltensweisen in der täglichen Lebensführung. Ferner wird geklärt, welche Auswirkungen das Problemverhalten und dessen Veränderung auf das engere soziale Umfeld hat oder haben könnte. Unter Einbeziehung von Fallbeispielen soll so die Entscheidungsbasis für Therapeut und Patient bezüglich einer überwiegenden Symptom-Therapie, einer reinen Ursachentherapie oder einer Kombination beider verbessert werden. Sie klärt damit auch deren Motivation zur Veränderung, sowie die möglichen systemischen Auswirkungen einer Veränderung des Patienten. Das Verfahren verdeutlicht an zahlreichen praxisrelevanten Fallbeispielen trägt dazu bei, die Indikationsstellung für und die Effekte von Symptom- oder Ursachentherapie ("Therapie am Symptom vorbei") bzw. von deren Kombination zu verbessern.


 

Franziska Hötzel

... und plötzlich glaubte ich mir!
Mein Weg aus den Kontrollzwängen

Books on Demand, Norderstedt 2010 / ISBN 978-3-8391-6488-4 / 80 Seiten / Preis: 5,90 €

Kurzbeschreibung:
Dieses Buch beschreibt den Leidens- und Heilungsweg einer Betroffenen von Kontrollzwängen. Die Autorin berichtet, wie sich die Zwänge in ihr Leben einschlichen und immer mehr Raum einnahmen. An einem Samstagabend half ihr ein besonderes Erlebnis, den Teufelkreis des Zwangs zu durchbrechen und mit der Bewältigung zu beginnen. In ihrem Erfahrungsbericht beschreibt sie gut verständlich einige Übungen, die ihr bei der Bewältigung geholfen haben. Dieses kleine Buch möchte Mut schenken, Hoffnung wecken und stark machen, den ersten entscheidenden Schritt hinaus aus den Kontrollzwängen zu gehen.
Kontakt: Franziska Hötzel ist Mit-Schreiberin in unserem Forum und möchte gerne betroffenen Kontrollzwänglern eine Hilfe anbieten. Unter dem Motto: „Ich kontrolliere mit dir“ möchte sie im DGZ-Chat jeweils mittwochs in der Zeit von 20 bis 21 Uhr aktive Mithilfe, die sie selber erfahren hat, anbieten.

 

Hansruedi Ambühl

Frei werden von Zwangsgedanken

Patmos Verlag, Düsseldorf 2008 / ISBN: 978-3-491-40131-0 / 140 Seiten / Preis: 14,90 €

Kurzbeschreibung:
Literatur im Bereich von Zwangsgedanken, die sowohl für den Experten als auch den Betroffenen hilfreich und informativ ist, gibt es bisher noch (zu) wenig. Jetzt gibt es ein weiteres sehr lesenswertes und wertvolles Buch, das von dem Schweizer Psychotherapeuten Hansruedi Ambühl geschriebene und im Patmos-Verlag erschienene Buch „Frei werden von Zwangsgedanken“.
Im ersten Teil dieses Buch wird erfreulich klar definiert, was Zwangsgedanken sind, wie sie entstehen und welche  Auswirkungen sie auf das Leben eines Betroffenen haben können. Der zweite Teil des Buches widmet sich den verschiedenen Möglichkeiten, das Auftreten von  Zwangsgedanken weniger werden zu lassen. Hierbei werden ausführlich verschiedene, viel versprechende Methoden dargestellt, die bereits sehr erfolgreich in der Therapie von Zwangsgedanken angewendet worden sind.
Herr Ambühl hat ein Buch geschrieben, wie es für von Zwangsgedanken betroffene Menschen und ihrem oft komplizierten Denken ideal ist: Er gebraucht einfache und klare Formulierungen, die trotzdem – oder genau deshalb – sehr gut veranschaulichen, welche Formen von Zwangsgedanken es gibt. Es wird in dem Buch eine deutliche Abgrenzung zwischen den eigentlichen, Angst und Unruhe erzeugenden Zwangsgedanken, und Denkzwängen gemacht, die für den Betroffenen den Zweck haben, die durch die Zwangsgedanken entstehenden negativen Gefühle einzudämmen. Es ist hochinteressant und lehrreich, von dieser Unterscheidung zu lesen, und sie hilft Betroffenen, bei sich selbst genauer hinzuschauen, was und wie sie denken.
Hochaktuell ist bei den Therapiemethoden, die sich gegen Zwangsgedanken bewährt haben,  die Methode der Achtsamkeit, die ihren Ursprung in der buddhistischen Meditation hat. Man merkt als Betroffener beim Lesen, dass hier jemand schreibt, der sich sehr gut in der Behandlung von Zwangsgedanken auskennt und aus der Praxis weiß, was wirklich im Kampf gegen Zwangsgedanken hilfreich ist.
Ein gutes und empfehlenswertes Buch! Es besticht durch seine Konzentration auf das Wesentliche. Der Leser kann gut begreifen, wie Zwangsgedanken entstehen, wie sie aufrecht erhalten werden, und warum diese so intensive negative Gefühle erzeugen können, dass sie für den Betroffenen eine regelrechte Qual darstellen. Wenn dann die therapeutischen Methoden zur Reduzierung der Zwangsgedanken dargestellt werden, kann er nachvollziehen, warum gerade diese Methoden hilfreich sind.
Das Buch zu lesen bedeutet, viel konkretes Wissen an die Hand zu bekommen, um die Zwangsgedanken in einem anderen Licht als bisher zu betrachten. Als Betroffener erfährt man beim Lesen Erleichterung, da das, was einen so plagt, nun begreifbar wird und deshalb weniger gefährlich erscheint. 
Mir persönlich Herrn Ambühls Darstellung der Zwangsgedanken-Symptomatik und ihrer Reduzierung besser gefallen , weil er eine Form des Ausdrucks gefunden hat, die klar und deutlich erzählt, was oft so kompliziert erscheint. Wer als von Zwangsgedanken Betroffener das Buch liest, wird sich selbst ein Stück weit besser verstehen lernen. Man erhält bereits beim Lesen das Gefühl, selbst aktiv etwas gegen die Zwangsgedanken unternehmen zu können. Das tut gut und verleiht Mut!
Um es mit den Worten Herrn Ambühls zu sagen „Halten Sie sich stets vor Augen, dass Zwangsgedanken Gedanken und nichts weiter als Gedanken sind.“
Eine Buchbesprechung von Gabriele Raubart


 

Gerhard Zarbock

Praxisbuch Verhaltenstherapie
Grundlagen und Anwendungen biografisch-systemischer Verhaltenstherapie

Pabst Science Publishers, Lengerich 2001 / ISBN:  978-3-89967-471-2 / 484 Seiten / Preis: 29,00 €

Kurzbeschreibung:
Das Buch ist ein Begleiter für die tägliche Praxis einer zeitgemäßen Verhaltenstherapie - vom Erstkontakt mit dem Patienten über die Antragstellung im Gutachterverfahren bis zur Therapiebeendigung. Gerhard Zarbock verdeutlicht, wie biografisch-systemische Überlegungen und das Konzept der psychischen Grundbedürfnisse (Grawe) die VT in Diagnostik, Therapieplanung und -durchführung bereichern können. Das Buch bietet umsetzbare Darstellungen u.a. zu den Komplexen: Biografische Analyse, Therapieanträge, Exposition, Entspannung, Imagination, Arbeit mit Kognitionen und Emotionen, Achtsamkeit und Akzeptanz, Probleme und Krisen. Fragebögen und Arbeitsblätter für Patienten runden das Buch ab.
Aus seiner Praxis berichtet Zarbock über einen homosexuellen Verkäufer in einem Herren-Bekleidungsgeschäft. "Für das tägliche Duschen nach der Arbeit und für das Händewaschen nach dem Toilettengang benötigte Herr L. bis zu zwei Stunden.
Aus dem individuellen Störungsmodell ergaben sich folgende Problemfelder: soziale Isolation, negative Selbstbewertungen, ambivalente Einstellung zur eigenen Homosexualität, Defizite im Entspannungs- und Genussverhalten. Der Waschzwang schien die internale Funktion der Vermeidung von Einsamkeits- und Trauergefühlen (Depressionsabwehr) zu haben, die externale Funktionalität lag in der Vermeidung sozialer Kontakte." Zarbock ließ den Waschzwang in der Therapie zunächst unberücksichtigt und arbeitete mit dem Patienten "intensiv an seinen Einstellungen zu sich selbst, seiner Sexualität, seinen Wünschen und Erwartungen. Diese Arbeit am Hintergrund führte zu einer deutlichen Stimmungsaufhellung. Elemente des sozialen Kompetenztrainings und der kognitiven Umstrukturierung wurden in die Therapie integriert. Nach Besserung der Depression reduzierte sich der Waschzwang auf ca. eine Stunde täglich. Ein Fachbuch für die therapeutische Praxis.


 

Gabriele Raubart, Andreas Seebeck

Den Zwang abstellen -
schnell und effektiv mit Klopfakupressur und Qigong

DVD / Lotus-Press 2009 / ISBN: 978-3-935367-42-4 / 147 Minuten / 29,80 €

Kurzbeschreibung:
Waschzwänge, Kontrollzwänge, Zwangsgedanken:
Quälende Gefühle zwingen den Betroffenen zu Zwangshandlungen und lassen ihn am eigenen Verstand und Gedächtnis (ver-)zweifeln. Mit der Klopfakupressur (Akupunktur ohne Nadeln mit psychologischer Komponente) wird der Druck, der mit dem Zwang einhergeht, einfach weggeklopft. So muss dem Zwang immer seltener und auf Dauer gar nicht mehr nachgegeben werden. Zusätzlich beschleunigen spezielle Qigong-Übungen die Rückkehr zu einem selbstbestimmten Leben.


 

Michael Rufer, Susanne Fricke

Der Zwang in meiner Nähe
Rat und Hilfe für Angehörige von zwangskranken Menschen

Huber-Verlag, Bern 2008 / ISBN: 978-3456846101 / 150 Seiten / Preis: 17,95 €

Kurzbeschreibung
Zwangserkrankungen wirken sich erheblich auf das Umfeld der Betroffenen aus. Dieses Buch wendet sich ausdrücklich an Familienangehörige, Partner, Freunde, Arbeitskollegen und andere Menschen, die einem Zwangskranken nahe stehen. Diese sind oft alleine gelassen mit ihren Fragen: Wie kann ich dem Betroffenen am besten helfen? Wie kann ich mich abgrenzen und was mache ich dann mit meinem schlechten Gewissen? Soll ich einmal mit zu seinem Therapeuten gehen? Und was mache ich, wenn er sich nicht helfen lassen will, keine Behandlung aufsucht? Inzwischen halte ich es selber kaum noch aus, was kann ich tun? Diese und viele andere häufig gestellt Fragen werden von den Autoren, die beide jahrelange Erfahrung in der Beratung von Angehörigen und Therapie von Zwangskranken haben, aufgegriffen und verständlich beantwortet. Die Autoren ermutigen Angehörige auch dazu, sich nicht nur um den Zwangkranken, sondern auch um sich selber zu kümmern - um auf diese Weise zu einem hilfreichen Verbündeten gegen den Zwang werden, ohne selbst aus dem Gleichgewicht zu geraten.

 

Antonia Peters (Hrsg.)

Trichotillomanie - Fragen und Antworten zum zwanghaften Haare ausreißen

Pabst Science Publishers, Lengerich 2008 / ISBN: 978-3-89967-425-5 / 160 Seiten / Preis: 15,00 €

Kurzbeschreibung:
Obwohl die Trichotillomanie (zwanghaftes Haareausreißen) mit einer Prävalenzrate von 1% zu den beachtenswerten Störungsbildern zählt, gibt es bislang kaum deutschsprachige Literatur.
Daran grundlegend etwas zu ändern, ist Anliegen dieses Ratgebers, der Antworten auf alle Fragen zur Trichotillomanie gibt. Dieses Buch beschreibt verständlich die Ursachen und Erscheinungsformen, sowie praxisnah die Behandlungsmöglichkeiten. Besonderheiten der Trichotillomanie bei Kindern werden ebenso beschrieben, wie die Hilfe für Angehörige und die Selbsthilfe. Erfahrungsberichte von Betroffenen und Tipps eines Frisörs runden das Buch ab.


 

Susanne Beckmann

Ich besiegte meinen Waschzwang - Innenansicht einer Therapie

Patmos Verlag, Düsseldorf 2008 / ISBN: 978-3-491-40129-7 /180 Seiten / Preis: 14,90 €

Kurzbeschreibung:
Die Geschichte einer Heilung: Ein eindrucksvoller Erfahrungsbericht für Betroffene und Angehörige.
Von Ängsten getrieben verbringt die 22-jährige Studentin Susanne Beckmann den größten Teil des Tages mit Waschen und Desinfizieren ihrer Hände und mit mehrstündigen Duschritualen. Der Waschzwang schränkt ihr Leben immer mehr ein. Schließlich begibt sie sich in eine stationäre Verhaltenstherapie und lernt, sich ihren Ängsten zu stellen und den Zwang zu überwinden.
Mit ihrem bewegenden Erfahrungsbericht liefert die Autorin eine beeindruckende Innenansicht von der »Logik des Zwangs«. Sie beschreibt die Symptome ihrer Krankheit und deren erfolgreiche Behandlung. Ein Buch, das Betroffenen und ihren Angehörigen Mut macht: Der Ausbruch aus dem Zwang ist möglich.

 

David Althaus, Nico Niedermeier, Svenja Niescken

Zwangsstörungen - Wenn die Sucht nach Sicherheit zur Krankheit wird

Verlag: C.H. Beck, München 2008 / ISBN: 978 3 406 572357 / 240 Seiten / Preis: 19,90 €

Kurzbeschreibung:
Verfasst von einem Psychologen, einem Facharzt und einer Journalistin erläutert das Buch den aktuellen Forschungsstand und die erfolgreichsten Therapieansätze.
Es vermittelt Betroffenen und deren Angehörigen, aber auch Medizinern und Psychologen das nötige Hintergrundwissen, um sich mit der Krankheit aktiv auseinanderzusetzen.
Die Autoren zeigen, dass hinter jeder Bewältigung einer Zwangsstörung ein individuell gestalteter Therapieprozess liegt. Auch wenn viele standardisierte Vorgehensweisen vorliegen und einige Medikamente Besserung versprechen, so muss doch die richtige Therapie mit jedem einzelnen Betroffenen immer wieder neu gefunden werden. Die anschauliche Schilderung individueller Bewältigungswege macht Betroffenen Mut, sich auf die Suche nach Lösungen aus der Zwangserkrankung zu begeben, statt weiterhin im vertrauten, aber starren System ihres Zwangssystems zu verharren.
Mit einem Vorwort von Antonia Peters, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen.


 

 

Susanne Fricke/ Iver Hand 
"Zwangsstörungen verstehen und bewältigen"   
Hilfe zur Selbsthilfe 

Balance buch + medien Verlag, Bonn / 5. Auflage 2010 / ISBN 978-3-86739-001-9 / 144 Seiten / Preis 14,90 €

Kurzbeschreibung:
"Wenn der Zwang einen Befehl erteilt, dann springt Herr Freitag. Der Zwang hat es richtig gut bei Herrn Freitag. Aber warum macht Herr Freitag das mit? Warum schmeißt er den ungeliebten Mitbewohner nicht einfach hinaus? Ja, so einfach ist das leider nicht. Der Zwang zahlt Miete, und Herr Freitag fühlt sich auf diese Miete dringend angewiesen. ..."
Dieses Zitat aus dem Buch von Susanne Fricke und Iver Hand macht das Besondere dieses Buches deutlich. Die Autoren haben den Titel ihres Buches zum Konzept gemacht und die Zwangsstörung, deren Erscheinungsformen, Ursachen sowie Behandlungsmöglichkeiten auf ungewöhnlich leicht verständliche und gelegentlich auch amüsante Weise beschrieben. Erklärtes Anliegen der Autoren ist es, Betroffene "selbst zu Experten für Ihre Zwangserkrankung und Ihre Selbsttherapie" auszubilden, sowie Mut zu machen, eine Therapie auch wirklich zu beginnen.
Die Autoren lassen eigentlich keine Frage unbeantwortet. In diesem Buch finden sich auch Antworten auf häufige Fragen und Schwierigkeiten in der Therapie, auf den Umgang mit Rückfällen und Hinweise auf Hilfe durch medizinisch-psychologische Experten. Selbstverständlich wird auch die Frage beantwortet, was unter der Miete zu verstehen ist, die der Zwang an Herrn Freitag bezahlt.

 

 

Christoph Wölk

Talk to him!

Ein interaktives Programm zur Selbsthilfe bei Zwangsstörungen
Hörbuch/DVD, 12,90 €
Balance buch+medien Verlag, ISBN:
978-3-86739-028-6

Das Buch "Zwangsstörungen verstehen und bewältigen" ist auch als Kombipaket mit dem interaktiven Programm auf CD-Rom von Christoph Wölk "Talk to him!" erhältlich. Hörbuch/DVD, 1. Auflage, 2007, 144 Seiten / CD-ROM, Preis: 24,90 €, ISBN: 978-3-86739-029-3


 

Willi Ecker

Verhaltenstherapie bei Zwängen
Grundlagen und Praxis

Pabst Science Publishers, Lengerich 2001 / ISBN: 978-3935357937 / 178 Seiten / Preis: 20,00 €

Kurzbeschreibung:
Eine praxisnahe Darstellung kognitiv-behaviouraler Verfahren zur Behandlung von Zwängen. Nach der Beschreibung der Erscheinungsformen, Diagnostik und Komorbiditäten der Zwangsstörung sowie der lerntheoretischen, kognitiven und neurobiologischen Erklärungsansätze wird das verhaltenstherapeutische Vorgehen beim Expositions-Reaktions-Management und bei kognitiven Interventionen anhand zahlreicher Fallbeispiele konkret geschildert. Auch auf die therapeutische Beziehungsgestaltung, den Umgang mit intrapsychischen und interaktionellen Funktionalitäten der Zwänge, die Rolle akzentuierter Persönlichkeitsstile und die Aufarbeitung lebensgeschichtlicher Entwicklungsbedingungen der Zwangsstörung wird intensiv eingegangen. Spezifika der Behandlung unterschiedlicher Subtypen (Kontrollzwänge, Wasch- und Reinigungszwänge, Zwangsgedanken, Sammelzwänge etc.), die Einbeziehung von Angehörigen, der Stellenwert der Pharmakotherapie und die Wahl des Behandlungssettings (stationär vs. ambulant) werden ebenfalls erörtert. Ein Fachbuch für die therapeutische Praxis.

 

Knut Hansen

Zwangsstörung – verheimlicht und tabuisiert
Die Erinnerungen des Wolfgang Kröger

Books on Demand 2009 / ISBN: 978-3837081350 / 96 Seiten / 11,90 €

Kurzbeschreibung:
Wolfgang Kröger wähnt sich in seiner Jugend als sexsüchtig. Diese vermeidliche Sucht ist jedoch ein Zwangsgedanke. Später entwickelt sich eine klassische Zwangsstörung mit typischen Verhaltensweisen. Er schämt sich und traut sich zunächst nicht, Hilfe zu suchen. Später wird die Zwangsstörung nicht erkannt und falsch behandelt. In der Folge gestaltet sich sein beruflicher Werdegang sehr schwierig, sein ganzes Leben ist von Rückschlägen geprägt. Erst 30 Jahre später wird er von seinen Zwängen befreit.
Dieses Buch bietet neben der Schilderung einer Zwangskarriere eine interessante Rückschau auf die Zeit der 70er Jahre.


 

G. Gielen, S. Bracht, H. Reinecker

Ich bezwinge meinen Zwang
Auseinandersetzung mit einem Waschzwang


Pabst Science Publishers, Lengerich 2005 / ISBN: 3-89967-223-2 / 191 Seiten / Preis 15,- €

Kurzbeschreibung:
Dieses Buch ist des Lesens sehr wert. Das Buch beschreibt eindrucksvoll, was den Zwangserkrankten in einer stationären Therapie erwartet. Gerade denjenigen Betroffenen, die unsicher sind, ob sie eine Therapie wagen sollen, will der Autor die Ängste nehmen. Sie werden sich am Ende mit dem Autor die Fragen Stellen: " Was habe Sie zu verlieren?"  Ich denke: nichts! Was können Sie gewinnen? Ich denke: Ein lebenswertes Leben!
Rezession von Wolf Hartmann =>>hier

 

Carmen Oelkers, Martin Hautzinger, Miriam Bleibel

Zwangsstörungen
Ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Behandlungsmaual mit CD-ROM

BELTZ-Verlag / ISBN 978-3-621-27521-7 / 242 Seiten / Preis: 44,90 €

Kurzbeschreibung:
Anliegen dieses Fachbuchs für Therapeuten ist es, ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Gruppenprogramm für Zwangspatienten vorzustellen, das sowohl die symptomspezifischen Interventionen als auch die Arbeit an zwangstypischen Defiziten in der sozialen Kompetenz umfasst. Es kann sowohl als Gruppenprogramm wie auch als Einzeltherapie angewendet werden, im ambulanten oder auch im stationären Bereich. Das Manual besteht aus einem einleitenden, theoretischen Teil I, der über Krankheitsbild und Behandlung der Zwangsstörung informiert. Im praktischen Teil II liegt der Schwerpunkt auf der Behandlung der Zwangshandlungen, Zwangsgedanken und auch auf der oft defizitären sozialen Kompetenz der Zwangspatienten. Das Manual ist so konzipiert, dass es direkt nach der Diagnosenstellung "Zwangsstörung" angewandt werden kann.


 

Lisa Coccinella

Tomaten à la rabbiatta

Books on Demand, Norderstedt 2008 / ISBN: 978-3837076455 / 140 Seiten / Preis: 12,50 €

Kurzbeschreibung
Als waschechte Italienerin liebt Lisa Tomaten. Doch schon beim Einkaufen fangen die Probleme an. Soll sie die Tomate links nehmen oder die daneben? Was sich bis jetzt noch harmlos anhört, artet in stundenlanges Grübeln und Auswählen aus. Endlich sind die geliebten Tomaten gekauft und liegen in der Einkaufstasche, doch dann geht die Odyssee weiter. Für den kurzen Heimweg benötigt Lisa Stunden. Immer wieder muss sie den Weg zurücklaufen. Vor und zurück denn Lisa leidet unter Zwängen. Eine Stimme im Ohr redet ihr ständig ein, sie müsse den Weg unbedingt RICHTIG gehen, sonst passiert etwas Schreckliches. Und so versucht sie, es wieder und wieder richtig zu machen, bis sie in völliger Erschöpfung nach einem halben Tag endlich zu Hause ankommt! Doch damit nicht genug. Furchtbare Ängste füllen sie aus: Angst vor einem Herzinfarkt, Angst, einen Hirntumor zu haben, Angst zu ersticken. Sie kennt alle Krankenhäuser im Frankfurter Raum von innen, ein EKG pro Woche ist Pflicht, ihr Hausarzt ist ratlos. Der Teufelskreis aus Ängsten, Zwängen und Depressionen schnürt sich mehr und mehr zu, bis Lisa kaum mehr in der Lage ist, alltägliche Dinge zu tun. Die Krankheit hat sie überall im Griff, ein normales Leben ist nicht mehr möglich.
Das besondere an diesem Buch ist der schwarze Humor, der einem trotz des ernsten Themas fortwährend ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Eine wahre Geschichte.


 

PD Dr. med. Katarina Stengler

Zwänge verstehen und hinter sich lassen

TRIAS, Stuttgart. 2007
ISBN 978 3 8304 3389 7
152 Seiten - Preis: 17,95 €

Kurzbeschreibung:
Ein wichtiges Buch für Betroffene und ihre Angehörigen. Es macht Mut, zeigt Strategien auf und gibt wertvolle Tipps, wie Betroffene und Angehörige sich gegen den Zwang stellen und ihren persönlichen gesunden Freiraum wieder zurückerobern können.
Die Autorin gibt Antworten auf Fragen, die Betroffene vielleicht aus Scham oder Peinlichkeit nie offen gestellt haben. Es wird verständlich beschrieben, wie Zwänge entstehen, womit sie am Leben gehalten werden und mit welchen Strategien sie in den Griff zu bekommen sind. Bemerkenswert ist die Klarheit, mit der die Autorin die Exposition schildert und damit tiefe Einblicke in die "Kunst" der Therapeuten gewährt.
Partner und Angehörige sind wichtige Wegbegleiter, fühlen sich aber oft zerrissen zwischen Hilfestellung und Überforderung. Dieses Buch zeigt die Regeln im Kampf gegen den Zwang und wie Angehörige sich selbst nicht aus den Augen verlieren.
Das Ziel des Buches lohnt: Zurück zu einem genußvollen und zwangsarmen Leben.


 

Igor Tominschek, Günter Schiepek

Zwangsstörungen

Hogrefe-Verlag 2007/ ISBN: 978-3-8017-1888-6
160 Seiten / Preis 24,95 €

Kurzbeschreibung:
Praxisnah beschreibt dieses Buch die unterschiedlichen Ausprägungen der Zwangsstörung und hinterfragt den Stellenwert der Familie bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Zwangsstörung. Anhand von Fallbeispielen kann der Leser die unterschiedlichen Funktionen der Zwangsstörung und ihre Auswirkungen auf die Beziehungen der Patienten erkennen. Das Buch bietet einen Überblick über familientherapeutische Ansätze bei Zwangsstörungen und stellt hierzu auch das multimodale "Windacher Modell" vor. Die verhaltenstherapeutischen und systemischen Interventionen sollen dem Therapeuten dabei helfen, eine Symptomunterbrechung zu bewirken und mit dem Patienten und seinen Angehörigen die Hintergründe zu bearbeiten. Zahlreiche klinische Beispiele zeigen, wie systemische Techniken, z.B. Genogramme, idiographische Systemmodellierung oder Skulpturverfahren in der Therapie von Zwangspatienten gezielt eingesetzt werden können. Abschließend wird ein Ausblick auf die Möglichkeiten eines künftigen synergetischen Prozessmanagements gegeben.


 

Sigrun Schmidt-Traub

Zwänge bei Kindern und Jugendlichen
Ein Ratgeber für Kinder und Jugendliche, Eltern und Therapeuten

Hogrefe 2006 / ISBN: 3-8017-1979-0 / 160 Seiten / Preis: 16,95 €

Kurzbeschreibung:
Das Buch ist wissenschaftlich fundiert, stellt also verhaltenstherapeutische Behandlungsmöglichkeiten ins Zentrum. Der 1. Teil richtet sich an erwachsene Leser, der 2. Teil an betroffene Kinder und Jugendliche. Gleich im 1. Satz dankt die Autorin den Betroffenen, von denen sie lernen durfte. Diese Praxisnähe mit gut verständlicher Sprache und konkreten Hinweisen zur Selbsthilfe durchzieht das Buch. Es wird kein Vollständigkeitsanspruch erhoben, ohne dadurch oberflächlich zu werden. So finden sich im Anhang zusätzlich detaillierte Informationen zur Hirnforschung, Diagnostik und medikamentösen Therapie bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter.
Für 162 Seiten mit übersichtlichem Layout (Merksprüche, zahlreiche Fallbeispiele grau unterlegt) zahlt man gut investierte 16,95 Euro. Obwohl es für suchende Betroffene (Eltern von) Kinder(n) und Jugendliche(n) schön sein kann, im Titel direkt angesprochen zu werden, ist das Buch auch für erwachsene Betroffene zu empfehlen, vielleicht auch eine Einladung, wenn die Kinder als Symptomträger zuerst vorstellig werden, dass die nicht selten ebenfalls betroffenen Eltern die Chance ergreifen und Zwangssymptome bearbeiten. Als Therapeut in der Kinder- und Jugendpsychiatrie freue ich mich darauf, künftig mit allen Beteiligten ein gemeinsames Buch lesen zu können.


 

Frank Sturm

Buddha, Bier und Zwänge aus Beton
Mein Weg aus den Zwängen

Fohrmann Verlag / ISBN 978-3-9810580-2-4
128 Seiten / Preis: 14,90 €

Kurzbeschreibung:
Der Kölner Sportstudent Frank Sturm sah gut aus und genoss das Leben in vollen Zügen. Ganz unerwartet wurden seine Lebensträume zerstört: Liebeskummer, Bandscheibenvorfall, Alkohol und die Zuflucht zu Buddha veränderten seine Welt.
Zwangsgedanken schlichen sich ein und absurde Rituale bestimmten von nun an seinen Alltag. Diese Krankheit ließ sich nicht mehr verbergen. Die Freunde distanzierten sich von ihm und seine Familie litt mehr oder weniger hilflos mit ihm.
Es dauerte lange, bis sich Frank Sturm damals eingestand, dass er an einer seelischen Störung leidet und Hilfe bei den Ärzten sucht. Aber auch sie hatten keine Wunderpille, die ihn von heute auf morgen von den Zwängen befreite. Doch der junge Mann gab nicht auf. Er besiegte seine Zwänge nach vielen Jahren der Unfreiheit. Letztendlich haben ihm Mut und Zutrauen den Weg gewiesen. Sein Erfahrungsbericht ist ungeschliffen, ungeschönt und absolut authentisch.


 

Halmas Thod

In den Teufeln Meiner Augenblicke -
Protokolle Eines Zwangserkrankten


Shaker Media 2008 / ISBN 978-3-86858-039-6 /  310 Seiten / Preis: 18,80 €

Kurzbeschreibung:
Halmas Thod tritt mit seinem Buch „In Den Teufeln Meiner Augenblicke – Protokolle Eines Zwangskranken“ aus seinem Versteck.
„Mein Ziel hieß Befreiung der Krankheit aus ihrer Unbegreiflichkeit und Enttarnung der dahinter wachenden Ängste“, so der Autor. Die 2 ½-jährigen Aufzeichnungen ergaben eine Komposition verschiedenster Stilistiken wie Erzählung, Lyrik und Tagebuch. Hierdurch gelang die eindringliche Darstellung des vielfältigen Ursachen- und Auswirkungsgeflechtes der Krankheit.
Obgleich zur Thematik bereits eine beachtliche Anzahl von wissenschaftlichen Fachpublikationen aus den Bereichen Neurologie, Psychologie und Soziologie existieren, sind  authentische Arbeiten aus der Perspektive des Erkrankten äußerst rar.
Weder Sexualität und Partnerschaft noch Job, Freunde und Familie werden in diesem Buch ausgeklammert. Die brachiale Gewalt der Erzählsprache wird der Brachialität der Krankheit ebenbürtig und schafft so eine Gegenkraft. Der Leser ertappt sich vielleicht beim Lachen, schämt sich vielleicht nicht mehr seiner Tränen und überrascht sich möglicherweise durch eine neue Lust am Sein.
„Während der Niederschrift konnte ich nicht anders, denn den unliebsamen Hauch des Tages nicht einzuatmen. Meine ständigen Begleiter hießen Krankheit, Störung oder Neurose – jedoch alle hörten auf die eine Angst ´Leben`. Am Ende schmeckte ich nur einen Menschen, der sich vor sich selbst fürchtete“, so Halmas Thod.


 

S. Fricke, M. Rufer, I. Hand (Hsg.)

Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen -
Fallbasierte Therapiekonzepte

Urban & Fischer, München, Jena
1. Auflage 2006 - Preis 49,95 €

Eine ausführliche Buchbesprechnung finden Sie hier:
 

 

Susanne Fricke

Umgang mit zwangserkrankten Menschen

Psychiatrie-Verlag Bonn 2007 - ISBN: 978-3-88414-430-5
128 Seiten - 14,90€

Kurzbeschreibung:
Ein kleines Handbuch für Therapeuten. Menschen mit einer Zwangserkrankung bringen ihre therapeutischen Helfer nicht selten »auf die Palme«. Deshalb hält sich hartnäckig die Ansicht, dass diese Erkrankung schwer zu behandeln sei. Klar, systematisch und in komprimierter Form zeigt Susanne Fricke Wege auf, wie man konstruktiv mit ihnen umgehen kann, ohne sich selbst nerven zu lassen. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Aspekten, die für die praktische Arbeit mit Zwangserkrankten wichtig sind: motivieren, abgrenzen, stärken. Voraussetzung für die Lektüre dieses Buches sind gute Augen, weil die Schrift ausgesprochen klein gedruckt ist.


 

Dennis Riehle

Der Zwang zur Freiheit

Wagner Verlag Gelnhausen 2007
ISBN 978-3-86683-236-7
77 Seiten
Preis: 11,60 €

Kurzbeschreibung:
Der Autor, der selbst an Zwangsstörungen leidet, beschreibt wie sehr wir durch alltägliche Zwänge eingeengt und gelenkt werden. Er sieht darin einen Grund für die zunehmende Ausbreitung des Krankheitsbildes. An seiner eigenen Geschichte erläutert er, wie sehr die Freiheit bei Zwangspatienten im Nichts verschwindet. Anhand seiner Erfahrungen in der Therapie macht der Autor Vorschläge, wie man sich gegen das Berauben der eigenen Freiheit widersetzen kann.


 

Gunther Moll, Ralph Dawirs, Svenja Niesken

Hallo hier spricht mein Gehirn

Beltz – Verlag
ISBN 10: 3-407-85895-7
148 Seiten
Preis: 14,90 €

Kurzbeschreibung
Hier stellen wir Ihnen ein Buch vor, welches sich nicht mit Zwangsstörungen beschäftigt, sondern zu einer Entdeckungsreise des Gehirn von der Zeugung bis zum Schulanfang einlädt.
"Ich weiß, ich bin früh dran. Aber ich möchte sichergehen, dass ihr den Anfang nicht verpasst. Denn der Anfang ist ganz wichtig. Wenn ihr den verpasst, dann ist es wie im Kino: Ihr könnt den ganzen Film nicht richtig verstehen." Mit diesen Zeilen nehmen die Autoren den Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise zur Entwicklung der menschlichen Gehirns. Dabei lassen sie den kleinen Menschen bzw. sein Gehirn selbst zu Wort kommen. Auf amüsante und verständliche Weise erfahren wir, dass alle Erfahrungen, die das Kind vor und nach der Geburt macht, sein Gehirn auf einzigartige Weise formen. Jeder von uns kann mithelfen, unseren Kindern Lebensräume zu schaffen, die eine perfekte und optimale Gehirnentwicklung gewährleistet.
Das besondere an diesem Buch ist, dass es ganz ohne komplizierte, wissenschaftliche Abhandlungen auskommt. Durch die Illustrationen von Eva Wagendristel bekommt das kleine Gehirn ein Gesicht, dass uns durch das ganze Buch begleitet.
Mir hat dieses Buch großes Vergnügen bereitet, denn endlich kann ich besser verstehen, welches Wunderwerk der Mensch und sein Gehirn ist.
Eltern, Großeltern, Erzieher, Lehrer, eben alle, die Kinder lieben und mit ihnen leben, sollten sich dieses Buch auf gar keinen Fall entgehen lassen.


 

Hans Reinecker
Ratgeber Zwangsstörungen.
Informationen für Betroffene und Angehörige

Hogrefe-Verlag
Erscheinungsdatum: April 2006
ISBN: 3801719332

Das neue Buch Prof. H. Reineckers ist ein Ratgeber zum großen Thema „Zwangsstörungen“ und für Betroffene und Angehörige geschrieben, die sich erste Kenntnisse zu ihrer Krankheit aneignen wollen bzw. sich fragen, was für Ursachen das zwanghafte Verhalten von Betroffenen haben kann und welche Hilfestellungen möglich sind. mehr=>>

 


 

Ulrike S. / Hans Reinecker
ABC für Zwangserkrankte -
Tipps einer ehemals Betroffenen

Vandenhoeck&Ruprecht 2006
ISBN: 3-525-46263-8 / Preis: 14,90 €

Der Titel "ABC für Zwangserkrankte" ist bei diesem Werk wörtlich zu nehmen. Die Autoren haben Schlüsselbegriffe rund um die Zwangsstörung alphabetisch geordnet und einzeln beschrieben. Es ist ein kleines Lexikon entstanden, an dem sich Betroffene und Angehörige bei Ihrem Weg aus der Erkrankung hilfreich orientierten können. Mehr=>>


 

Christoph Wölk, Andreas Seebeck
Brainy, das Anti-Zwangs-Training
Ein computergestütztes Übungsprogramm zur Überwindung von Zwangshandlungen und Zwangsgedanken                

Pabst Science Publishers
Erscheinungsjahr: 2002
ISBN: 3-935357-10-9

Kurzbeschreibung:
Buch und CD-ROM können in zweifacher Hinsicht bei der Psychotherapie von Zwangsstörungen mit Erfolg eingesetzt werden. Hierzu enthält das Buch zum einen eine patientengerechte Darstellung, wie Zwangsstörungen entstehen, was sie aufrechterhält und auf welche Weise verhaltenstherapeutische Interventionen dabei hilfreich sind, sie zu überwinden. Zum anderen befindet sich auf der dem Buch beiliegenden CD-ROM das für den PC unter Windows (95, 98, NT, 2000, XP) entwickelte “Anti-Zwangs-Training (AZT)”. Dieses umfasst zum einen den “OCD-Trainer”, bei dem der virtuelle Co-Therapeut “Brainy” den Patienten dazu anleitet, in seiner häuslichen Umgebung regelmäßige Expositions-(Konfrontations-) Übungen gegen den Zwang durchzuführen. Darüber hinaus beinhaltet das AZT eine Software, die es ermöglicht, sich durch auditiv-visuelle Expositionsübungen von Zwangsgedanken zu befreien. Das gleiche Programm kann auch in der therapeutischen Behandlung anderer psychischer Störungen, wie z.B. Ängste, Depressionen oder Essstörungen, gute Dienste leisten, denn es ermöglicht dem Patienten selber etwas zur Überwindung seiner Erkrankung zu tun. Durch das wiederholte Anhören von selbstaufgesprochenen Merksätzen gelingt es ihm, bei sich (wieder) “gesunde” Denkweisen zu etablieren. Von besonderem Interesse für Behandler dürften darüber hinaus die in dem Buch dargestellten Überlegungen sein, wie sich Psychotherapie durch den Einsatz von patientengerecht gestalteten PC-Programmen bereichern und in ihrer Effizienz steigern lässt.

 


 

Hansruedi Ambühl
Wege aus dem Zwang
Wie Sie Zwangsrituale verstehen und überwinden

Patmos Verlag GmbH&Co.KG
Walter Verlag, Düsseldorf und Zürich
Erscheinungsjahr: 2004
ISBN 3-530-40165-X

Kurzbeschreibung:
Der Psychotherapeut Hansruedi Ambühl stellt in diesem Ratgeber ausgehend von seiner langjährigen Erfahrung umfassend und verständlich die verschiedenen Krankheitsbilder der Zwangsstörung dar. Er zeigt zunächst die unterschiedlichen Erscheinungsformen, mögliche Ursachen und Verlaufsformen von Zwängen auf. Diese erklärt er an Hand von Fallbeispielen und zeigt verschiedene Möglichkeiten der Behandlung auf.
Checklisten und Anleitungen, sowie viele Tipps geben Betroffenen wie auch Angehörigen Hilfestellungen zum Erkennen und zur Behandlung der Erkrankung.

 


 

Hansruedi Ambühl, Barbara Meier
Zwang verstehen und behandeln
Ein kognitiv-verhaltenstherapeutischer Zugang

Verlag: Klett-Cotta, Stuttgart
Erscheinungsjahr: 2003
ISBN: 3-608-89711-9

Kurzbeschreibung:
Zwangserkrankungen gelten als komplexe und schwer behandelbare psychische Erkrankungen. In der Zwischenzeit steht jedoch fest, dass sie mit Hilfe der Verhaltenstherapie durchaus erfolgreich behandelt werden können. Das Buch vermittelt Hintergrundinformationen über Ursachen, Hinweise zur Diagnostik und Überlegungen zur 'Logik' des Zwangs für Experten und Betroffene. Ein kompaktes Praxisbuch für eine komplexe Störung.

 


 

Burkhard Ciupka
Zwänge - Hilfe für ein oft verheimlichtes Leiden

Walter-Verlag
Erscheinungsjahr: 2001
ISBN: 3-530-40115-3

Kurzbeschreibung:
Zwangserkrankungen wie Wasch-, Sammel- oder Kontrollzwänge gehören zu den weit verbreiteten - oft aber viel zu spät erkannten psychischen Krankheiten. Kompetent und verständlich beschreibt Autor als Psychologe in diesem praktischen Ratgeber die möglichen Ursachen und Behandlungsmethoden. Interessant für Betroffene aber auch für Angehörige .

 


 

Felix Leps
Zange am Hirn
Geschichte einer Zwangserkrankung

Psychiatrie-Verlag
Neuauflage: 2007, Preis 14,90 €
ISBN: 3884142623

Kurzbeschreibung:
In seinem Buch beschreibt Felix Leps äußerst präzise Beginn, Verlauf, Behandlung und langsame Besserung einer massiven Zwangsstörung. Dazu kommt eine genaue Darstellung der mit dieser schweren psychischen Erkrankung verbundenen Verhaltensmuster, die ihm über Jahre das Leben verkompliziert haben. Für Ärzte, Psychologen, aber auch andere Zwangspatienten ist sicherlich besonders diese Schilderung von ganz besonderem Nutzen, gewährt sie doch einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Betroffenen.

 


 

Angelika Lakatos, Hans Reinecker
Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen
- ein Therapiemanual

Hogrefe-Verlag
Erscheinungsjahr: 1999
ISBN: 3801709604

Kurzbeschreibung:
Die Therapie von Zwangsstörungen gilt als ausgesprochen schwierig und mühsam. Das Buch der beiden Bamberger Zwangsexperten Professor Hans Reinecker und Angelika Lakatos beinhaltet eine konkrete und praxisnahe Darstellung des verhaltenstherapeutischen Vorgehens bei Zwangsstörungen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden kognitive Techniken, die detailliert beschrieben werden. Das in der Praxis erprobte Vorgehen basiert auf neuen theoretischen Befunden und wird durch viele Fallbeispiele erläutert. Insbesondere für Praktiker bietet das Therapiemanual eine wertvolle Hilfe im Umgang mit Zwangspatienten.  

 


 

Jörg Röske

Der gelbe Himmel und die graue Ebene

Books on Demand, Norderstedt 2006 / ISBN: 978-3-8334-5363-X / 163 Seiten / Preis: 8,90 €

Kurzbeschreibung:
Ritter Jero ist ein eigentümlicher Gesell, er weint, als er seinen Hund verloren hat und er metzelt Eindringlinge nieder, die ihn peitschen und fesseln wollen. Er lebt in seiner Burg, die sich in einer unbekannten Zeit und in einer unbekannten Gegend befindet. Einer Gegend, deren Signum ein gelber Himmel und eine graue Ebene ist. Einer Ebene, über der sogar U-Boote schweben.
Zwischen allen diesen inneren und äußeren Fährnissen und Merkwürdigkeiten, die sich im weiteren Verlauf häufen, versucht er, sich zu behaupten und seinen Weg zu gehen. Sogar dann, wenn ihm die Apokalypse der tausend Drachen von einer Walküre prophezeit wird. Dieses Buch ist kein Buch über Zwänge. Der Autor ist aber als Leiter einer Selbsthilfegruppe mit dem Anliegen unserer Gesellschaft verbunden.