Forschung aktuell
Studie «COBITH – Denkmuster bei unerwünschten Gedanken» der Universität Basel (01/2026)
Ziel der Studie ist die Untersuchung von Gedanken- und Verhaltensmuster von Personen, die unter aufdringlichen, unerwünschten oder obszönen Gedanken leiden. Die Studie dient dem besseren Verständnis, wie solche Gedanken entstehen und aufrechterhalten werden. Die Studie kann vollständig ortunabhängig durchgeführt werden.
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Verantwortlich: PD Dr. Karina Wahl & Prof. Dr. Roselind Lieb, E-Mail: , Universität Basel, Fakultät für Psychologie, Missionsstrasse 62a, 4055 Basel
Studie des Instituts für Psychologie der Universität Bern zur Reduktion von Kontaminationsangst (01/2026)
Ziel ist es, ein niederschwelliges, app-basiertes Angebot (ZeroOCD) zu testen, dass Betroffene dabei unterstützt, ihre Angst vor Schmutz, Keimen oder Verunreinigung zu verringern. ZeroOCD baut auf evidenzbasierten Inhalten aus der kognitiven Verhaltenstherapie und beinhaltet Exposition und Reaktionsverhinderung (ERP), die mithilfe von Augmented Reality durchgeführt wird.
Weitere Informationen zur Studie und zur Anmeldung finden Sie auf dieser Webseite: https://zeroocd.psy.unibe.ch/home.
Verantwortlich: Zora Imhoof, Forschungsmitarbeiterin, Projekt ZeroOCD, KPP, Universität Bern,
Studie des Karolinska-Instituts Stockholm (10/2025)
Das renommierte Karolinska-Institut in Stockholm möchte untersuchen, welche Aspekte in klinischen Studien zu Therapien von Zwangsstörungen erfasst werden sollten, um die Wirksamkeit dieser Therapien umfassend beurteilen zu können. Dazu werden in der vorliegenden Studie Betroffene, aber auch Behandler „weltweit“ befragt, was ihrer Meinung nach von Bedeutung ist. Das Karolinska-Institut hat auf Anregung der DGZ die Fragen nun ins Deutsche übersetzt.
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Studie der Philipps-Universität Marburg zu „Zwangsstörungen und Elternschaft" (01/2025)
Die Philipps-Universität Marburg sucht im Rahmen eines Forschungsprojekts zum Thema „Zwangsstörungen und Elternschaft“ volljährige Eltern mit einer Zwangsstörung, die zum aktuellen Zeitpunkt ein Kind oder mehrere Kinder im Alter von 0 bis 17 Jahren in ihrem eigenen Haushalt betreuen.
Teilnehmen können sowohl leibliche Eltern als auch von Stief-, Pflege- und Adoptiveltern. Zur Beantwortung der Fragen sind ausreichende Deutschkenntnisse notwendig. Die Dauer der anonymen Online-Umfrage beträgt ca. 30 Minuten.
Die Ergebnisse der Studie sollen zu einem besseren Verständnis über elterliche Zwangsstörungen im familiären Kontext beitragen. Ausgehend von den Ergebnissen dieser Studie wollen wir zudem ein passgenaues, diversitätssensibles Unterstützungsangebot für betroffene Eltern und ihre Familien entwickeln.
Studie der Philipps-Universität Marburg zu „Partnerschaft und Zwangsstörungen im Alltag“ (12/24)
Zwangsstörungen haben oft nicht nur Auswirkungen auf die Betroffenen selbst, sondern auch auf deren Angehörige. Wie Zwangssymptome, subjektives Befinden und Verhalten von Betroffenen und Angehörigen im Alltag sich gegenseitig beeinflussen ist noch recht unklar. Ziel der Studie ist es, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und damit die Weiterentwicklung bestehender Therapiekonzepte zu fördern.
Gesucht werden Paare, bei denen ein(e) Partner(in) von einer Zwangsstörung betroffen ist, die volljährig sind und deren Partnerschaft seit mindestens 6 Monaten besteht. Die Studienteilnahme beinhaltet einen Termin in Marburg (ca. 6,5 Stunden), eine anschließende fünftägige Alltagsbefragung per Smartphone und nach drei Monaten eine Nachbefragung. Alternativ ist auch eine reine Online-Teilnahme von zu Hause aus möglich. Die Teilnahme wird vergütet, Reisekosten und Kosten für Kinderbetreuung können erstattet werden.
Kontaktieren Sie gerne unser Studienteam unter:
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.uni-marburg.de/de/fb04/team-fischer/forschung/paz-studie
Studie mit Zwillingspaaren mit Zwangsstörung Medical School Hamburg (05/2023)
Die Ursachen der Zwangsstörung sind weitgehend unbekannt, was die Möglichkeiten effektiver Behandlung stark einschränkt. Bisher gehen Forscher davon aus, dass das Auftreten von Zwangsstörungen sowohl zu einem gewissen Teil durch die erbliche Veranlagung bestimmt wird als auch durch nicht-geteilte Umweltfaktoren beeinflusst ist. Das Ziel der OCDTWIN-Studie ist, das Verständnis biologischer Ursachen für Zwangsstörungen zu verbessern und Risikofaktoren der Umwelt zu identifizieren. Langfristig soll die Studie die Entwicklung neuer Ansätze ermöglichen, die das Auftreten von Zwangsstörungen verhindern und die Behandlung verbessern soll.
Gesucht werden Zwillingspaare aus ganz Deutschland im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, bei denen mindestens ein Zwilling von der Zwangsstörung betroffen ist. Die Studie sieht einen zweitägigen Studienbesuch in Hamburg vor, es bestehen jedoch auch Möglichkeiten, nur von zuhause aus an der Studie teilzunehmen. Die Teilnahme wird vergütet, Reise- und Übernachtungskosten können übernommen werden. Die Teilnahme ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn beide Zwillinge eines Paares untersucht werden können.
https://www.medicalschool-hamburg.de/forschung-institute-labs/forschungsinstitute/ism-institute-for-systems-medicine/ocdtwin-projekt/
Studie des UKE-Hamburg zum Bergen 4-Day Treatment für Betroffene aus der Metropolregion Hamburg (10/2022)
Das Bergen 4-Day Treatment (B4DT) ist eine Kompaktbehandlung für Menschen mit Zwangsstörungen, auf der Grundlage von intensiver Exposition mit Reaktionsmanagement. Sie wurde in Norwegen entwickelt und hat sich in mehreren norwegischen Studien als äußerst wirksam erwiesen. Auf Basis dieser Ergebnisse wurde das norwegische Behandlungssystem für Zwangsstörungen reformiert und das B4DT erlangte weltweit große Aufmerksamkeit. Weitere Informationen über die Studie, die Einschlusskriterien und Kontaktinformationen finden Sie hier=>
Studie zur Verbesserung ambulanter Angebote am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – Psychotherapie bei Zwangsstörungen (08/2021)
Als sehr wirksam hat sich bei Zwangsstörungen die sogenannte Expositionstherapie erwiesen. Dies ist eine psychotherapeutische Behandlung, in der Menschen lernen sich ihren Ängsten zu stellen und so besser mit ihren Gefühlen umzugehen. Diese Therapieform wollen wir – Prof. Lena Jelinek, Dr. Sarah Liebherz und Dr. Michael Reininger – in einer aktuellen Studie am Institut für Psychotherapie (IfP) in Hamburg untersuchen mit dem Ziel sie weiter zu verbessern. Im Rahmen der Studie erhalten Sie eine psychotherapeutische Behandlung. Dies beinhaltet zunächst eine Expositionstherapie, im Anschluss werden Sie entweder an einer Fertigkeiten orientierten (z. B. Übungen zur Steigerung der sozialen Kompetenz) oder einer Therapie mit dem Fokus auf nicht bewusste, in der eigenen Lebensgeschichte begründete Prozesse teilnehmen (Zuteilung nach Losverfahren). Genauere Informationen erhalten Sie hier=>
Interessierte wenden sich bitte an die Ambulanz des Instituts für Psychotherapie (IfP): Tel.: +49 (0) 40 7410 – 55755 (Dienstag 11 bis 12 Uhr; Donnerstag 13 bis 14 Uhr)
