Forschung aktuell

Studie zur Verbesserung ambulanter Angebote am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – Psychotherapie bei Zwangsstörungen (08/2021)

Als sehr wirksam hat sich bei Zwangsstörungen die sogenannte Expositionstherapie erwiesen. Dies ist eine psychotherapeutische Behandlung, in der Menschen lernen sich ihren Ängsten zu stellen und so besser mit ihren Gefühlen umzugehen. Diese Therapieform wollen wir – Prof. Lena Jelinek, Dr. Sarah Liebherz und Dr. Michael Reininger – in einer aktuellen Studie am Institut für Psychotherapie (IfP) in Hamburg untersuchen mit dem Ziel sie weiter zu verbessern. Im Rahmen der Studie erhalten Sie eine psychotherapeutische Behandlung. Dies beinhaltet zunächst eine Expositionstherapie, im Anschluss werden Sie entweder an einer Fertigkeiten orientierten (z. B. Übungen zur Steigerung der sozialen Kompetenz) oder einer Therapie mit dem Fokus auf nicht bewusste, in der eigenen Lebensgeschichte begründete Prozesse teilnehmen (Zuteilung nach Losverfahren). Genauere Informationen erhalten Sie hier=>

Interessierte wenden sich bitte an die Ambulanz des Instituts für Psychotherapie (IfP): Tel.: +49 (0) 40 7410 – 55755 (Dienstag 11 bis 12 Uhr; Donnerstag 13 bis 14 Uhr)

Studie der Universität Leipzig, Arbeitsgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie, zu Waschzwang und Kontaminationsangst (08/2021)

Die Studie untersucht das Ekelerleben von Personen mit Waschzwang. Dazu wird ein 30-minütiges Telefon-Gespräch geführt und anschließend folgt ein 1-stündiges Online-Experiment mit Imaginationsaufgabe. Gesucht werden Probanden ab 18 Jahren mit Zwangsstörung und Kontaminationsangst als einer der primären Symptome (Waschzwang).

Aufwandsentschädigung: 15 Euro. Interessierte melden sich bitte mit dem Stichwort “Waschzwang” bei: psycho_studien@web.de. Studienleiter ist Dipl.-Psych. Dr. Jakob Fink-Lamotte vom Institut für Psychologie der Universität Leipzig.

Studie der Universität Leipzig, Arbeitsgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie, zum Umgang der Bezugspersonen mit Zwängen (08/2021)

Die Studie untersucht das Erleben von Zwangspatienten und deren Bezugspersonen im Bezug auf Hilfeverhalten während der Zwangshandlungen und Zwangsgedanken. Hierzu wird ein 30-minütiges Telefon-Gespräch geführt und danach geht es um das Ausfüllen eines Fragebogens sowohl der durch den Betroffenen und der Bezugsperson. Gesucht werden Probanden ab 18 Jahren mit einer diagnostizierten Zwangsstörung und deren Bezugsperson. Bezugspersonen sind Menschen, die Betroffene häufig während Zwangshandlungen erleben.

Aufwandsentschädigung: 10 Euro + die Möglichkeit der Zusendung der persönlichen Ergebnisse. Interessierte melden sich bitte mit dem Stichwort “Bezugsperson” bei: psycho_studien@web.de. Studienleiter ist Dipl.-Psych. Dr. Jakob Fink-Lamotte vom Institut für Psychologie der Universität Leipzig.

Online-Fragebogenstudie der Universität Leipzig zu Störungsmechanismen bei Pathologischem Horten (04/2021)

Eine Studie der Universität Leipzig beschäftigt sich mit den spezifischen Störungsmechanismen des Pathologischen Horten (auch Sammelzwang) im Vergleich zur Zwangsstörung. Ziel der Studie ist es, ein besseres Verständnis der auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen (z.B. emotionale Bindung an Gegenstände, mangelnde Emotionsregulation) des Hortens zu erreichen, um darauf aufbauend in Zukunft Therapien weiterentwickeln zu können. Teilnehmen können Betroffene des Pathologischen Horten oder der Zwangsstörung im Alter von 18-65 Jahren. Im Ablauf wird zunächst ein klinisches Interview zur Feststellung von Diagnosen telefonisch durchgeführt. Im Anschluss daran erfolgt die Beantwortung verschiedener Fragebögen (online oder auch in Papierform). Für die Teilnahme gibt es eine Aufwandsentschädigung von 9 Euro pro Stunde.

Mehr zur Studie hier=>. Kontakt bei Fragen oder Interesse an einer Studienteilnahme: sammelzwang.studie@uni-leipzig.de

Studie der Uni Münster zur Erprobung eines Online-Therapieprogramms bei starker Körperunzufriedenheit (03/2021)

Im Rahmen einer Wirksamkeitsstudie der WWU Münster  werden deutschlandweit Studienteilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren mit starker Körperunzufriedenheit gesucht, die das neuartige, psychologische Online-Programm (BDD-NET) testen. BDD-NET ist kostenlos, flexibel und wurde anhand etablierter psychotherapeutischer Methoden entwickelt. Die Studie wird durch psychologische Psychotherapeuten begleitet.
Die Teilnahme wird mit 130,- bis 180,- Euro vergütet. Verantwortlich ist Dipl.-Psych. Dr. Fanny Dietel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin), E-Mail: dietel@uni-muenster.de

Weitere Informationen und Registrierung hier=>

Neue Studie des Uniklinikums Heidelberg zu Partnerschaft mit Zwangsstörung und Streß (02/2021)

In einer neuen Studie möchte das Uniklinikum Heidelberg untersuchen, wie subjektive und psychobiologische Stressreaktionen, Zwangssymptome und Teilnahme der Lebenspartner an den Zwängen miteinander in Verbindung stehen. Daraus sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die zukünftig auch für die Weiterentwicklung von Beratungs- und Behandlungsangeboten für betroffene Paare hilfreich sein können.
Die Studienteilnahme besteht aus einem telefonischen Vorgespräch, einem Termin per Videokonferenz über 3-4 Stunden (auf mehrere Sitzungen aufgeteilt), sowie einer anschließenden Alltagsbefragung per Smartphone und einer Nachbefragung 3 Monate später. Die Alltagsbefragung findet über 5 Tage hinweg statt, hierfür werden Smartphones zur Verfügung gestellt. Paare erhalten eine Aufwandsentschädigung von bis zu 200,- Euro für Ihre Teilnahme. Auf Wunsch stellen wir außerdem ein persönliches Stress- und Symptomprofil aus der Alltagserhebung zur Verfügung.
Teilnehmen können Paare, bei denen eine Person eine Zwangsstörung hat, beide Partner mindestens 18 Jahre alt sind und die Partnerschaft seit mindestens 6 Monaten besteht. Paare sollten außerdem entweder zusammen wohnen oder täglich Kontakt haben. Über weitere Kriterien für die Teilnahme informieren wir gerne.
Kontakt bei Fragen oder Interesse an einer Studienteilnahme: zwang.zpm@med.uni-heidelberg oder unter (06221) 56-32441 (Studienleitung: Dr. Melanie Fischer).
Mehr zur Studie hier=>

Online-Studie der Uni Münster zur Emotionsregulation bei Zwangsstörungen (01/2021)

Für eine Studie der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Uni Münster und der Chirstoph-Dornier-Stiftung Münster werden Personen mit einer Zwangsstörung gesucht. Mittels einer App zur Emotionserfassung soll über 6 Tage untersucht werden, wie Sie im Alltag mit Emotionen umgehen und wie gut Sie Ihre Gefühle erkennen?
Für die Teilnahme wird ein Android-Smartphone benötigt. Da die gesamte Studie mittels einer App durchgeführt wird, können Personen aus ganz Deutschland teilnehmen. Die Teilnahme an der Studie wird je nach Zeitaufwand mit bis zu 100 Euro vergütet. Bei Fragen können Sie gerne eine Nachricht an ocd@wwu.de schreiben.
Weitere Infos zur Studie und zum Ablauf hier=>

Studie zur Erforschung einer Achtsamkeitsapp an der KJP des UK-Dresden (03/2019)

Im Rahmen einer Studie zu den neurobiologischen Grundlagen von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter erforscht die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Dresden verschiedene Aspekte (Emotionsverarbeitung, kognitive Flexibilität sowie Gewinn- und Verlustverarbeitung), welche an der Entstehung von Zwangsstörungen beteiligt sein könnten. Im Zuge dessen wird auch untersucht, ob ein Training per Achtsamkeitsapp Einfluss auf die genannten Aspekte hat. Für diese Studie werden Jungen und Mädchen im Alter von 9-19 Jahren, welche von einer Zwangsstörung betroffen sind, gesucht. Für eine Teilnahme am gesamten Projekt erhält der Teilnehmer / die Teilnehmerin zudem eine Aufwandsentschädigung von etwa 160,- €. Weiterhin kann bei regelmäßiger Teilnahme, neben einem Verdienst von 10,- €, auch noch an einem Gewinnspiel teilgenommen werden und jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin kann ein Bild seines / ihres Gehirns bekommen. Mehr=>
Seit 2021 besteht die Möglichkeit der Teilnahme, bei welcher keine Anwesenheit im Klinikum vonnöten ist. Alle Infos hierzu und bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich gern unter: KJPForschung@uniklinikum-dresden.de

Expositionstherapie in virtueller Realität bei Patienten mit einer Zwangsstörung am UKE-Hamburg (03/2019)

Im Rahmen eines Forschungsprojekts führen die Arbeitsgruppe klinische Neuropsychologie (Leitung: Prof. Dr. Steffen Moritz) und Neuronale Plastizität (Leitung: Prof. Dr. Simone Kühn) des UKE eine Studie durch, die die Wirksamkeit einer Expositionstherapie in virtueller Realität bei Personen mit Wasch- und / oder Kontrollzwängen untersucht. Da die Expositionstherapie die effektivste Behandlung für Personen mit einer Zwangsstörung darstellt, für die Betroffenen jedoch häufig mit einer großen Angst einhergeht, soll diese Angst durch Auslagerung der angstbesetzten Stimuli in eine künstlich erschaffene Welt bedeutsam vermindert werden. Nach einem ersten Telefonscreening, nehmen die Teilnehmer zunächst an einem diagnostischen Gespräch teil und werden danach zufallsbasiert auf zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe nimmt für 6 Wochen an der Expositionstherapie in virtueller Realität teil und die andere Gruppe erhält nach 18 Wochen ein etabliertes Selbsthilfemanual für Zwangsstörung. Beide Gruppen nehmen 6 Wochen nach dem ersten an einem zweiten diagnostischen Gespräch und nach 3 Monaten an einer Online-Befragung sowie einem kurzen Telefoninterview teil. Interessierte sollten in Hamburg wohnen, nie unter Symptomen einer Schizophrenie oder bipolaren Störung gelitten haben sowie nicht unter einer schweren neurologischen Erkrankung leiden. Eine gleichzeitige Einnahme von Psychopharmaka ist jedoch unproblematisch, mehr=>
Kontakt über Franziska Miegel: Telefon: (040) 7410-55868, E-Mail: f.miegel@uke.de oder Lara Bücker: Telefon: (040) 7410-53417, E-Mail: l.buecker@uke.de

Studie zur psychodynamischen Therapie am Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt (07/2018)

Das Sigmund-Freud-Institut Frankfurt führt eine Studie zur psychodynamischen Therapie von Zwangserkrankungen durch. Anhand des Vergleichs zwischen einer Therapie- und einer Wartegruppe sollen die Ergebnisse einer psychoanalytischen Kurztherapie bei Zwangsstörungen überprüft werden. Interessenten können in den Behandlungszentren Frankfurt und Göttingen an der Studie teilnehmen. Weitere Infos erteilt das Sigmund-Freud-Institut in Franfurt unter der Telefonnummer: 069- 971204-130. Mehr zur Studie auch hier=>