Liebe Besucher unserer Homepage

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der seit 1995 Menschen mit einer Zwangsstörung auf ihrem Weg aus dem Zwang unterstützt. Wir vermitteln Betroffenen, deren Angehörigen und Behandlern Informationen über diese häufig im Verborgenen gelebte Erkrankung.
In der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen haben sich Betroffene, Angehörige, Ärzte, Psychotherapeuten und Wissenschaftler zusammengetan, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen allen unter einer Zwangsstörung Leidenden zugänglich zu machen. Wir wollen, dass Menschen mit einer Zwangsstörung nicht auf zweifelhafte Informationen und Angebote im Internet zurückgreifen müssen. Experten sind sich einig darüber, dass die Verhaltenstherapie die Methode der Wahl ist, um Zwänge in den Griff zu bekommen. Eine Verhaltenstherapie bietet gute Chancen, dass Zwänge nicht mehr das Leben der Betroffenen bestimmen und die Betroffenen einen von Zwängen befreiten Alltag leben können.
Um unsere kostenfreien Serviceleistungen für Zwangserkrankte und deren Angehörige sicherstellen zu können, sind wir auf Beiträge und Spenden angewiesen. Wir würden uns über Ihren Beitritt, die Bestellung eines Abos der Z-aktuell oder Ihre Spende sehr freuen.

Unsere Kontaktdaten:

Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.
Postfach 70 23 34 – 22023 Hamburg – Telefon: (040) 689 13 700
Allgemeine Sprechzeit: Montag bis Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr.

27. Jahrestagung der DGZ e.V.      am 27. und 28. September 2024  in Hamburg

Motto: Die Psychotherapie der Zwangsstörungen: Therapie im Wandel

Zur Seite des UKE Hamburg =>

Hinweis: Mitglieder der “Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e. V.”, die vor dem 1. März 2024 eingetreten sind, sind von der Tagungsgebühr befreit. Bitte informieren Sie bei der Anmeldung über Ihre Mitgliedschaft.

  Aktuelles zu  Zwangsstörungen

Neues Video: Körperbezogene Zwänge: Fragen und Antworten

Audiodatei: Vortrag zu Zwangshandlungen und Zwangsgedanken von Antonia Peters für den “Verband Neurodiversität”

Mehr=>

Zur Bücherliste

Neuerscheinung:


COGITO – Eine kostenfreie Selbsthilfe-App auch für Zwangsstörungen

Die von der Arbeitsgruppe Neuropsychologie des UKE-Hamburg entwickelte Smartphone-App COGITO stellt Selbsthilfeübungen für eine Reihe psychischer Probleme, auch Zwangsstörungen, bereit. Die Auswahl der Störungsbilder erfolgt über das Menü “Einstellungen” innerhalb der App. Die Nutzung ist komplett kostenfrei.
Die Links zu den App-Stores finden sich unten auf dieser Webseite=>

Für Psychotherapeut/innen: Durchführung von Block-exposition entspricht den Leitlinien und ist abrechenbar!

„Eine Therapiesitzung kann im Rahmen einer Expositions-behandlung drei bis viermal am Tag abgerechnet werden, dies auch mehrmals in einer Woche. Dies gilt für die Anwendung sowohl im Rahmen einer Kurzzeittherapie als auch im Rahmen einer Langzeittherapie.“

Lesen Sie mehr dazu in der Stellungnahme der DGZ e.V. zur Abrechnung von mehr als drei ambulanten Therapiesitzungen in einer Woche.             Stellungnahme=>

 

 

 

 

 

 

 

 

Studien zu Zwangsstörungen

 

An der Universität Gießen (04/2024), der Uniklinik Bonn (12/2023), der Medical School Hamburg (05/2023), der Universität Potsdam (04/2023), der Universität Leipzig (01/2023), dem UKE-Hamburg (10/2022+08/2021) und der KJP der Uniklinik Dresden (03/2019) finden Studien zu Zwangsstörungen statt. Betroffene sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

Studien zu Zwangsstörungen

Habe ich eine Zwangsstörung?

Mit diesem Selbsttest können Sie prüfen, ob Sie ggf. unter einer Zwangsstörung leiden. Der Test umfasst diese 5 Fragen:

(1) Waschen und putzen Sie sehr viel?
(2) Kontrollieren Sie sehr viel?
(3) Haben Sie quälende Gedanken, die Sie loswerden möchten, aber nicht können?
(4) Brauchen Sie für Alltagstätigkeiten sehr lange?
(5) Machen Sie sich Gedanken um Ordnung und Symmetrie?

Wenn Sie mindestens eine der obigen Fragen mit “Ja” beantwortet haben und zudem eine Beeinträchtigung erleben, könnte bei Ihnen eine Zwangsstörung gegeben sein. Ist dies der Fall nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem Hausarzt, einem Psychotherapeuten oder Facharzt für Psychiatrie auf, der eine gesicherte Diagnose stellen wird.

Studien zu Zwangsstörungen

Selbsthilfe tut gut

Als Ergänzung zur Psychotherapie können Selbsthilfegruppen einen hilfreichen Beitrag leisten, um Zwänge zu bewältigen. Selbsthilfegruppen sind auch ein wichtiger Teil des Gesundheitssystems, weil sie z.B. zur Aufklärung über die Störung beitragen und dem Austausch unter Betroffenen dienen. Wenn Sie sich über die Ziele und die Arbeitsweise von Selbsthilfegruppen informieren möchten oder in unserer SHG-Liste nachschauen wollen, ob es in Ihrer Region eine Selbsthilfegruppe zu Zwängen gibt, finden Sie hier.

Studien zu Zwangsstörungen

Therapeuten gesucht

Wenn Sie als psychologischer oder ärztlicher Psychotherapeut Interesse an der Behandlung von Zwangsstörungen haben, nehmen wir Sie gerne in unsere Liste der Therapeuten auf. Mit den Ausfüllen unseres Fragebogens leisten Sie einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Zwangsstöungen.

Förderung der Selbsthilfe nach § 20 h SGB V

Als Bundesorganisationen der Selbsthilfe haben wir im Jahr 2024 pauschale Fördergelder der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 28.000,00 Euro erhalten. Ohne diese Zuwendungen wäre unsere Arbeit nur halb so erfolgreich gewesen. Unser herzlicher Dank gilt namentlich diesen Krankenkassen und Verbänden: Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), AOK-Bundesverband (GbR), BKK-Dachverband e.V., IKK e.V., Knappschaft, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau.