(von Elise D.)

Immer wieder
Meine Fremdheit auch in anderen vermutet.
Jede Begegnung,
Jede Vorstellung von der Existenz anderer,
Multiplikator der eigenen Ungeborgenheit:
So viele Individuen und Gen-Konstellationen
Genauso viele Möglichkeiten,
Dass jemand ausgesetzt ist in der Fremde:
Eigene Missempfindung grauenvoll vervielfacht
In meiner Gedankenwelt.
Und wenn ich mich nun einfach akzeptiere:
Es gibt mich und es darf mich geben?

Gegenwartserleben!
Wach in ein Gesicht geschaut.
Das Echo Augenleuchten, kleines Lächeln, Wärme spontan.
Echo worauf?
Echo meiner Freundlichkeit?